Disziplin: Was für ein grauenvolles Wort. Ich habe damit früher einfach nur unangenehmen Zwang assoziiert, was wohl aus meiner Schulzeit kam.

Bei der Disziplin geht es also darum, das Maximale aus sich oder anderen herauszuholen. Ich schlug das unangenehme Wort Disziplin einmal im Duden nach. Dort stand Folgendes:

  • das Einhalten von bestimmten Vorschriften, vorgeschriebenen Verhaltensregeln oder Ähnlichem; das Sicheinfügen in die Ordnung einer Gruppe, einer Gemeinschaft,
  • das Beherrschen des eigenen Willens (Anmerkung: vor Verlockungen und ablenkenden Impulsen), der eigenen Gefühle und Neigungen, um etwas zu erreichen.

Zuerst einmal erkennt man daraus, dass es Disziplin als Teil einer Gruppe gibt (Pkt-1) und Disziplin, die einen ganz persönlich betrifft (Pkt-2).

Wow, da waren sie, sowohl die Definition als auch die Lösung für das Problem Disziplin. Das Allererste, das man braucht, ist ein Ziel, um überhaupt diszipliniert sein zu können.

Ich erkannte also, dass die Voraussetzung für echte Disziplin einfach ein starkes Ziel ist, das man auch wirklich haben möchte. Ich begann diese These bei mir zu testen und bei anderen zu beobachten. Volltreffer, jeder ausschließlich jeder, der ein Ziel hatte und das auch wirklich wollte, war in diesem Bereich immer diszipliniert.

Was also tun?

Wenn es Bereiche gibt, in denen du deiner Meinung nach undiszipliniert bist, aber disziplinierter sein solltest, dann würde ich dir vorschlagen, über Folgendes nachzudenken:

  1. Habe ich überhaupt ein Ziel?
  2. Will ich das Ziel wirklich? Und wenn ja, warum?
  3. Was sind die Impulse, die mich vom Ziel wegführen, und welche Konsequenzen haben sie?
  4. Erhöhe dein Bewusstsein für dein Ziel (male es dir genauer aus, schreibe es auf etc.). Mache dir die Impulse bewusst und die Konsequenzen, wenn du ihnen nachgibst. Wie führen dich diese Impulse von deinem Ziel weg?

Die oben genannten Punkte halfen mir sehr in den Bereichen, in denen es wichtig war, diszipliniert zu sein. Beachte bitte: Auch hier gilt Pareto!

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